Schuldnerberatungsstelle Hettstedt

Untere Bahnhofstr. 20
06333 Hettstedt

Die Schuldnerberatung richtet sich an überschuldete bzw. von Überschuldung bedrohte Personen und hilft, Wege aus der Überschuldung zu finden und zu gehen. Die Schuldnerberatung klärt die finanzielle Situation, erstellt gemeinsam mit den Betroffenen einen Haushaltsplan, sichert der Familie das Existenzminimum. Unser Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Es geht vor allem um die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit der Betroffenen.

 

Unser Beratungsangebot

 

  • Ergreifen geeigneter Maßnahmen zur Existenzsicherung und zum Schuldnerschutz  bis hin zu psychosozialen Hilfen in Krisensituationen

  • Ordnen der vorhandenen Unterlagen, ggf. Hilfe beim Einholen aktueller Forderungsaufstellungen bei den Gläubigern, ggf. Gläubigerrecherche

  • Unterstützung beim Ergreifen  geeigneter Schutzmaßnahmen im Falle der Zwangsvollstreckung

  • Aufstellung eines Gläubiger- und Forderungsverzeichnisses anhand der zur Verfügung gestellten oder angeforderten Unterlagen

  • Entwicklung eines Sanierungskonzeptes, dass geeignet ist, eine Einigung mit den Gläubigern zu erzielen

  • Erstellen eines außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplanes

  • Unterbreitung des für eine außergerichtliche  Einigung erforderlichen Vergleichsangebotes

  • Verhandlung mit den Gläubigern

  • Beratung und Unterstützung nach erfolgreicher außergerichtlicher Einigung

 

Unsere Beratungsleistungen erfolgen unentgeltlich.

Bei Beratungsbedarf

 

wenden Sie sich an unsere

Beraterin vor Ort.

Da wir ausschließlich nach

Terminvergabe arbeiteten,

bitten wir um

telefonische Anmeldung

und Vereinbarung

eines Termins.

 

Ansprechpartnerin:

Katja Honigmann

(Bankkauffrau)

 

Tel: 0151 21902839

Fax:03464 518803

E-Mail:

 


Aktuelle Meldungen

Verkürzte Restschuldbefreiung auch für überschuldete Verbraucherinnen und Verbraucher

(08.11.2019)

Die EU hat im Juli 2019 eine Richtlinie erlassen, die die Mitgliedsstaaten beauflagt, die Entschuldungsverfahren bis spätestens 16.07.2022 auf drei Jahre zu verkürzen.

 

Nachdem das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz bereits in einer Pressemitteilung vom 06.11.2019 mitgeteilt hatte, die europäischen Vorgaben zügig umzusetzen, liegt seit März 2020 ein erster Referentenentwurf vor, der eine sukzessive Verkürzung der Laufzeit ab Dezember 2019 vorsieht bis die reguläre Laufzeit von 36 Monate für alle Verfahren ab dem 17.07.2022 erreicht ist.

 

Nunmehr gibt es seit dem 01.07.2020 einen neuen Regierungsentwurf, der die Einführung der verkürzten Laufzeit bereits ab dem 01.10.2020 vorsieht. Es findet derzeit das Gesetzgebungsverfahrens statt.